05.02.17

Rückschritt oder Bewahren?

In Zeiten von Whatsapp und E-Mail ist Handgeschriebenes selten geworden. Die Tastatur dominiert unseren Alltag. Kalender, Aufgaben, Tagebuch, und Notizen werden digital erfasst und verarbeitet und sorgen für Effizienz, Effektivität und reibungslose Workflows... Mag sein, aber irgendwie fehlt mir etwas. Wenn ich zu Stift und Papier greife und meinen Füllhalter auf- und zusammen schraube, dann mache dies bewusst und langsam. Es ist fast wie eine kleine Meditation. Ich blättere in meinem Ledernotizbuch zur passenden Seite und schreibe, skizziere, notiere, schmiere, male und streiche durch. Hier stürzt nichts ab, gibt es keine Synchronisierungsprobleme. In Besprechungen und Meetings werde ich immer wieder belächelt, ob meiner altmodischen Ausstattung, aber spätestens wenn es um Terminabsprachen geht, ist mein X47 Mabook aus Leder um Längen schneller als das teuerste Macbook :-) Ich liebe schöne Schreibwaren und die Haptik, die sie mitbringen und werde die Handschrift als wichtiges Kulturgut niemals aufgeben. 


1 Kommentar:

  1. Das ist ein Kulturgut, sollten wir nie aufgeben.

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