21.03.16

Ein Stadtbesuch

Ein Stadtbesuch macht mich nachdenklich. Verkaufsoffener Sonntag (eigentlich bin ich dagegen, nutze ihn diesmal aber auch, leider nicht sehr konsequent von mir) Jeder hat doch Zeit und Muße. Heute läuft nichts davon. Wochenende. Sonntag. Ruhetag. Mußetag. Warum aber reagieren Menschen so, wie sie es tun? Was treibt sie zu ihrem Handeln, bzw. was hält sie davon ab? Warum sind sie so verbittert? Warum so misstrauisch? Warum so schroff? Warum so verletzend? Warum so gewalttätig in Sprache und Wort? Kinder werden angepflaumt, Partner zurechtgewiesen, Fremde beschimpft, verdrängt. Wirklich nur aufgrund schlechter Erfahrungen? Falscher Prägung? Verkehrtem Umgang? Mangelnder Bildung? Ich glaube fest daran, dass es auch damit zu tun hat, dass sie in ein Leben ohne Sinn "fallen".
Sinn macht stark, Sinn macht Mut, Sinn verwandelt alles. Man ist nicht allein mit seinem Geist, sondern man gehört zu etwas Größerem. Aber dazu gehört auch, sich zurückzunehmen, zuzuhören, zuzulassen und zu vertrauen. Und dann über die Grenzen des Sinnhaften hinaus, sind wir plötzlich verbunden mit einem göttlichen Prinzip. Mit Gott. Und damit schließt sich der Kreis wieder und es zeigt sich, dass wir keiner Spiritualität hinterlaufen müssen, wir SIND spirituelle Wesen. Physik und Metaphysik sprechen hier eine Sprache. Hinter all dem Messbaren der subatomaren Prinzipien, bleibt die pure Essenz des Seins - in Gott. Ich wünschte, mehr Menschen würden ab und an innehalten und sich anschauen, wer sie sind, was sie tun und wer sie eigentlich sein wollen. Und da das nun fast ein Gebet geworden ist und wir unter "uns" sind, kann ich ruhig sagen: Amen!

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