21.05.15

Pfingstgedanken


alleinsein ist kalt
kann nicht so sein wie ich will
ich schweige
halte gedanken und gefühle verborgen
sehnsüchte liegen verstreut
ungeträumte träume
flügel wollte ich
die weit sich spannen
die mich davontragen
der wind trug mich
entfernte mich von meinen wurzeln
ich vergas, wer ich bin
die sterne waren mein ziel
verirre mich in raum und zeit
manchmal bin ich ganz still
sammele momente, gefühle, gedanken
denke darüber nach
stelle fragen
an mich, an die welt
verstehen beginnt
in der ferne plötzlich,
erreichbar,
ein leiser fremder klang
der seltsam vertraut.
finde neue wege,
worte erweckten alles,
zwar noch verletzlich,
noch zart,
stille ruhe in mir
eine wende beginnt
langsam, spürbar
versteh das neuentdeckte noch nicht
dinge die ich nie erahnte, machen mir noch angst
doch menschen gibt es
die an sterne erinnern
manchmal unbemerkt schimmernd wie sternenstaub
finsternis und dämmerung erst zeigen
welch leuchten sie in sich tragen
verstehen, begreifen
wärme, geborgenheit
loslassen und ankommen zugleich
es durchströmt mich
kraft, energie, geist
botschaft in dieser zeit
pfingsten erfahren
bereit anzunehmen
keine fragen jetzt
einfach geschehen lassen
zulassen


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