05.02.17

Mein neuer Begleiter...

Meine Nikon D7200 war toll! Aber ich war es leid, immer diesen "Riesen-Klopper" mit mir herum zu tragen. Ich wünschte mir eine Kamera mit guter Qualität, die aber wirklich immer mit dabei ist. Die vielen manuellen Einstellmöglichkeiten finde ich charmant. Freue mich auf die ersten Gehversuche.

Rückschritt oder Bewahren?

In Zeiten von Whatsapp und E-Mail ist Handgeschriebenes selten geworden. Die Tastatur dominiert unseren Alltag. Kalender, Aufgaben, Tagebuch, und Notizen werden digital erfasst und verarbeitet und sorgen für Effizienz, Effektivität und reibungslose Workflows... Mag sein, aber irgendwie fehlt mir etwas. Wenn ich zu Stift und Papier greife und meinen Füllhalter auf- und zusammen schraube, dann mache dies bewusst und langsam. Es ist fast wie eine kleine Meditation. Ich blättere in meinem Leder-notizbuch zur passenden Seite und schreibe, skizziere, notiere, schmiere, male und streiche durch. Hier stürzt nichts ab, gibt es keine Synchronisierungsprobleme. In Besprechun-gen und Meetings werde ich immer wieder belächelt, ob meiner altmodischen Ausstattung, aber spätestens wenn es um Terminabsprachen geht, ist mein X47 Mabook aus Leder um Längen schneller als das teuerste Macbook :-) Ich liebe schöne Schreibwaren und die Haptik, die sie mitbringen und werde die Handschrift als wichtiges Kulturgut niemals aufgeben. 


14.12.16

700 Tage...

700 Tage Fragen
700 Tage ohne Antwort
700 Tage ohne dich
700 Tage Schmerz
700 Tage Traurigkeit
700 Tage Dankbarkeit

Herzlichen Glückwunsch, kleiner N.

13.11.16

(K)eine besinnliche Zeit...

...denke ich mir jedes Jahr wieder, wenn die Adventszeit vor der Tür steht und die Hektik ausbricht. Die Innenstädte berstend voll mit Waren, die darauf warten in hübsche Verpackungen gehüllt und von schenkwilligen und gestressten Menschen abgeholt zu werden. Jedes Jahr stelle ich mir wieder die große Frage, warum die Menschen in dieser Zeit so griesgrämig herumlaufen und sich gegenseitig anzicken, wo es doch eine Zeit der Erwartung sein sollte. Habe ich wirklich alle Geschenke zusammen? Wurde nichts vergessen? Ist alles für das Große Fest bereit? Aber warum für das große Fest? Es ist Adventszeit. Noch ist doch Zeit. Warum nutzen wir sie nicht. Mir scheint, die Adventszeit ist einfach nur die Zielgerade. Eine Zielgerade auf der man mit einem Mordsspektakel und unter Aufbringung der letzten Kräfte Weihnachten erreicht. Zeit der Erwartung. Einer perfekt geplanten Familienfeier mit Erfüllung der sehnlichsten Wünsche? Ein Event zum Ende des Jahres? Verordnete Glückseligkeit. Ein nettes Ritual. Zeit zum Schlemmen und Schenken. Ich glaube, viele haben einfach vergessen, worum es hier geht oder ihnen wurde es nie gelehrt. Ich will hier nicht predigen, das können andere wesentlich besser und kompetenter, aber für mich wünsche ich mir eine Zeit der Entschleunigung, eine Zeit in der ich darüber nachdenken kann, was jetzt, gerade am Anfang des Jahres passiert. Genau, wir haben nämlich den Anfang des Kirchenjahres und nicht das Jahres-Mega-Event-Weihnachten-Silvester. Christus wird kommen - Gott wird Mensch. Eine tolle Botschaft oder? Ich kann die Welt um mich herum nicht ändern. Und ich will es auch gar nicht. Jeder soll natürlich nach seiner Fasson selig werden. Aber ich wünsche den Griesgrämigen und den Gehetzten, den Genervten und Gestressten, ein wenig Ruhe und Be(Sinn)lichkeit. ICH jedenfalls fange SOFORT damit an, denn nur ich kann etwas dafür tun. Ich koche mir nun eine schöne Tasse Tee, klappe das Notebook zu und dafür ein gutes Buch auf...

10.11.16